Freitag, 19. Januar 2018

Rezension: "Play on - dunkles Spiel" von Samantha Young

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Play On - Dunkles Spiel: Roman von [Young, Samantha]

Inhalt:

Die junge Amerikanerin Nora O'Brian kam der Liebe wegen nach Edinburgh –  und um ihren großen Traum zu verfolgen. Drei Jahre später ist ihr nichts davon geblieben, außer Schuldgefühlen und großer Trauer. Bis der erfolgreiche Musikproduzent Aidan Lennox in ihr Leben tritt: gutaussehend, gebildet und sexy as hell. Beide haben schwere Verluste hinter sich und suchen Leichtigkeit, Liebe und Leidenschaft. Aber dann schlägt das Schicksal erneut zu, und Aidan verschwindet einfach. Nora fällt in ein tiefes Loch. Um sich daraus zu befreien, beschließt sie, endlich ihren Traum wahr zu machen: Sie studiert und spielt Theater. Die Gedanken an Aidan verbannt sie in den hintersten Winkel ihres Herzens. Doch dann taucht Aidan wieder auf, und ER scheint wütend auf SIE zu sein... Wie zur Hölle kann das sein?


Format: ebook


meine Meinung:


Ich mag die Bücher der Autorin sehr gerne, und freute mich sehr, als diese Geschichte erschien - sie ist in sich abgeschlossen und unabhängig von ihrer Edinburgh-Love-Serie, auch wenn die Handlung hier ebenfalls in Edinburgh spielt.

Die Autorin hat einen gewohnt locker-leichten Schreibstil, und sie versteht es, ihre Charaktere packend zu schildern, sodass man mit ihnen mitlebt und -leidet.

Besonders Nora mochte ich sehr gerne, sie musste in ihrem jungen Leben bereits viel mitmachen. Sie macht eine tolle Wandlung durch, wird erwachsen, und das fand ich richtig gut umgesetzt. 

Die Handlung hat ein paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, sie hat romantische und emotionale Momente, aber auch welche, bei denen ich teilweise die Beweggründe von Nora nicht so ganz nachvollziehen konnte, weil sie einfach zu stur war. Und obwohl die Protagonisten wirklich gut ausgearbeitet wurden, konnte ich die Liebe zwischen den beiden nicht so ganz fühlen, ein kleines Bisschen fehlte mir. Auch die Wendung am Ende der Handlung war ein wenig zu einfach gelöst, mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.

Fazit: "Play on" ist ein Buch, in das man richtig hineinkippen kann, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat einen fesselnden Schreibstil, Charaktere, in die man sich hineinfühlen kann, eine Handlung, die die gesamte Gefühlspalette abdeckt. Trotzdem hat mir ein kleines Bisschen gefehlt, und eine Wendung gegen Ende war etwas zu einfach. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Ich danke NetGalley und dem Ullstein-Verlag für das Leseexemplar.



Donnerstag, 18. Januar 2018

Rezension: "Drei Nüsse für Nelly" von Karin Koenicke

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Drei Nüsse für Nelly (Großstadtmärchen) von [Koenicke, Karin]

Inhalt:

Der New Yorker Winter zaubert Eisblumen ans Fenster, aber die Malerin Nelly hat den Blick für kleine Wunder verloren. Seit Wochen sucht sie nach dem Aquarellmaler Julian, in den sie sich an einem goldenen Septembertag verliebt hat. Zudem ist ihr Kater verschwunden und ihr Fabrikjob wird immer härter. Vielleicht hält das Leben für Nelly einfach kein Glück bereit?
Mitten in der verschneiten Großstadt begegnet sie einem Straßenmusiker, der ihr eine Haselnuss schenkt. Und genau diese unscheinbare Nuss sorgt dafür, dass sich Nellys Leben auf fast schon märchenhafte Weise verändert ...

Eine romantische, zauberhafte Liebesgeschichte, bei der ihr bekannte Figuren aus den New York Lovestorys wiedertrefft. 


Mir wurde das ebook von der Autorin als Leseexemplar zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank dafür, meine Meinung blieb davon jedoch unbeeinflusst.


meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Karin Koenicke und ich war sehr neugierig auf die Geschichte von Nelly und Julian, denn der Klappentext liest sich zauberhaft und auch das Cover ist wunderschön geworden. Nachdem ich sowieso ein hoffnungsloser Romantiker bin, musste das Buch einfach bei mir einziehen.

Die Geschichte wird aus Nellys und Julians Sicht kapitelweise abwechselnd in dritter Person erzählt. Jedes Kapitel hat als Einleitung ein besonderes Gemälde (Julian) oder die Erklärung einer bestimmten Farbe (Nelly). Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil das entsprechende Bild und die Farbe dann auch im Kapitel wiederzufinden sind.

Der Schreibstil ist verzaubernd, bildhaft, romantisch und zart - und passt somit perfekt zu dieser Liebesgeschichte. Ich mochte Nelly und Julian sehr, habe mit den beiden mitgefiebert, ob sie es schaffen, sich  nochmal über den Weg zu laufen. Besonders mochte ich auch das kleine Mädchen Billy - vorlaut, ein wenig tollpatschig, immer ehrlich, altklug und vor allem mit einem großen Herz - am liebsten wollte ich sie knutschen und drücken und ihr versichern, dass auch sie ihren Märchenprinzen finden wird, wenn sie mal erwachsen ist.

Die Autorin hat ihr Herzblut in dieses Buch gelegt - und das merkt man an jedem Satz. Man liest von Zufällen, kleinen Wundern und vor allem springt einem die Liebe aus jeder Zeile entgegen. 

Auch gibt es ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den "New York Lovestories", was mir sehr gut gefallen hat.

Fazit: "drei Nüsse für Nelly" ist eine bezaubernde Liebesgeschichte, mit ein wenig Magie, Wundern und viel Romantik. Liebenswerte und liebevoll ausgearbeitete Protagonisten und ein wunderbar bildhafter und gefühlvoller Schreibstil machen das Buch zu einem, bei dem man erst aufhört zu lesen, wenn man damit fertig ist. Ich habe Tränen vergossen, gelächelt, geschmunzelt, die Luft angehalten ... das Buch ist eins meiner Lesehighlights 2018. Vielen Dank dafür, ich vergebe eine absolute Leseempfehlung. 



Rezension: "Wir fliegen, wenn wir fallen" von Ava Reed

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Inhalt:

Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.


Format: ebook


Ich habe das ebook im Rahmen eines Gewinnspiels erhalten, wofür ich mich herzlich bedanke. Meine Meinung bleibt davon jedoch unbeeinflusst.


meine Meinung:

Ich hatte schon einiges über das Buch gehört und war daher sehr gespannt darauf.

Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus Noahs und Yaras Sicht in Ich-Form erzählt. So konnte ich mich sehr gut in die beiden einfühlen und ihre Gedanken gut nachvollziehen. 

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind - es gibt emotionale Momente, bei denen mir gleich zu Beginn die Tränen in den Augen standen, und sie hat es verstanden, die Entwicklung von Yara und Noah in der Geschichte so einfühlsam zu beschreiben, dass man gar nicht anders kann, als die beiden gernzuhaben und mit ihnen mitzuleben. 

Die Idee, dass Phil den beiden nach seinem Tod aufträgt, eine Liste abzuarbeiten, um das Leben in Angriff zu nehmen und nicht nur einen Tag nach dem anderen zu überstehen, ist zwar nicht neu, aber gelungen umgesetzt. Sowohl Yara als auch Noah hatten bisher schlimme Zeiten durchgemacht und sehen keinen wirklichen Sinn in ihrem Leben mehr. Durch die Liste sind sie gezwungen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, sich aufeinander einzulassen, und eben zu leben. 

Ich mochte beide Charaktere sehr gern. Ihr Verhalten ist manchmal etwas teeniehaft, aber man muss sich eben auch vor Augen halten, dass sie eben Teenager sind - da darf man schonmal was Dummes anstellen, sich nicht in die Augen schauen können vor lauter Verlegenheit, und nicht so richtig wissen, was das ist, was man da in seinem Innersten fühlt.

Die Reise mit den beiden hat mir Spaß gemacht, teilweise hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht, einige Szenen gingen mir zu rasch vorbei, und vor allem das letzte Drittel lief mir zu rasch ab. 

Fazit: "wir fliegen, wenn wir fallen" ist eine Geschichte über das Leben mit allem, was dazugehört, über das Verzeihen, über zwei junge Menschen, die erst wieder den Sinn des Lebens entdecken müssen. Ein angenehmer Schreibstil und liebenswerte Charaktere haben das Buch zu einem Lesevergnügen gemacht. Ich hätte mir aber teilweise ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht und Yara und Noah gern noch ein wenig näher kennengelernt. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung - auch wenn dies ein Jugendbuch ist, ist es auch für Erwachsene durchaus lesenswert.




Rezension: "Nalia, Tochter der Elemente - der Jadedolch" von Heather Demetrios

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Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch: Roman von [Demetrios, Heather]

Inhalt:

Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis ...


Format: Taschenbuch


Ich habe das Buch im Rahmen eines Bloggergewinnspiels des DTV-Verlages gewonnen, wofür ich mich herzlich bedanken möchte - meine Meinung zum Buch blieb davon jedoch unbeeinflusst.


meine Meinung:

Alleine das Cover hat mich an diesem Buch sofort angesprochen - in natura ist es noch viel schöner als auf dem Foto. Auch der Klappentext liest sich sehr interessant, und ich war sehr gespannt auf Nalias Geschichte.

Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil und es fiel mir leicht, die von ihr geschilderten Örtlichkeiten vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen. 

Die Geschichte wird in dritter Person und größtenteils aus Nalias Sicht erzählt - obwohl dies öfter die Gefahr birgt, dass man sich bei solchen Erzählungen nicht in die Protagonisten einfühlen kann, war dies hier nicht der Fall - ich konnte Nalias Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen.

Die magischen Elemente haben mir sehr gut gefallen - ich meine, wer fände es nicht toll, wenn man sich einfach in Rauch auflösen und an jeden anderen gewünschten Ort teleportieren könnte? Oder sich einfach mal schnell etwas herbeizaubern, was man möchte, oder sich Kraft und Energie aus den Elementen zu holen?

Die kurzen Kapitel dazwischen von einem grausamen Jäger haben Gänsehautmomente und auch die Erklärungen der verschiedenen Dschinn-Rassen und wie sie sich in die menschliche Welt eingefügt haben, haben mir gut gefallen.

Aber - und damit kommt ein ganz großes Minus - ich musste mich echt zwingen weiterzulesen, denn es gibt viele Stellen im Buch, die sich sehr gezogen haben mit Erklärungen, die allzu ausführlich waren und kürzer auch ausgereicht hätten. Die Ausflüge in die Vergangenheit fand ich aber ok, denn sie tragen sehr wohl auch etwas zum Verständnis der Geschichte bei. Für die Länge der Geschichte tut sich viel zu wenig und dadurch wurde das Buch leider sehr langatmig, ich musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Erst auf den letzten etwa 100 Seiten kommt ein wenig Fahrt in die Handlung, aber da ist es dann schon zu spät. 

Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Raif und Nalia ging mir zu schnell, ich konnte das nicht ganz nachvollziehen. Ihre Beziehung zu Malek hingegen wurde sehr ausführlich geschildert, und auch wenn ich ihr Schwanken zwischen Zuneigung und Hass ihm gegenüber nachvollziehen konnte, kam dann das endgültige Einschwenken auf ein Gefühl ihm gegenüber dann für mich dann doch überraschend.

Fazit: Ich wollte "Nalia" wirklich mögen und habe es wirklich probiert. Eine bildhaft beschriebene Handlung rund um Dschinns und ihr Leben in der modernen Menschenwelt versprach pures Lesevergnügen. Leider wurde dieses aber durch allzu ausführliche Beschreibungen und einer Handlung, die viele Längen aufweist, sehr getrübt und ich musste mich zwingen, zu Ende zu lesen und hatte keine Probleme damit, das Buch mal zur Seite zu legen. Obwohl das Buch ein offenes Ende hat, bin ich nicht wirklich neugierig darauf geworden, wie es weitergeht. Für mich war dies leider - trotz großer Freude darüber - nicht das richtige Buch.



Dienstag, 16. Januar 2018

Gewinnspiel Helen Marie Rosenits: "Was auch immer Liebe ist"

Ihr Lieben, ich habe ein Gewinnspiel für euch, mit Geschenken, die die liebe Helen Marie Rosenits für euch gesponsert hat.


Sie ist die Autorin der Trilogie






                   "Sind drei einer zuviel?" (Rezi klickst du hier)  
















"Liebe und andere Stolpersteine" (Rezi klickst du hier)









Was auch immer Liebe ist: Liebesroman von [Rosenits, Helen Marie]





sowie

 "Was auch immer Liebe ist" (Rezi klickst du hier)











Es gibt keine Gewinnspielfrage, ein einfacher Kommentar hier oder in meinem facebook-Blog genügt.

Mitmachen kann jeder mit Adresse in Österreich oder Deutschland. Für Verlust am Postweg übernehme ich keine Haftung.


Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Dienstag, 23.1.2018
Der Gewinner wird am Folgetag bekannt gegeben.


Ach ja, ich sollte euch vielleicht auch zeigen, was es denn zu gewinnen gibt:

1 Print "Was auch immer Liebe ist"
1 Tasse mit Coverabbildungen
1 Kugelschreiber
Lesezeichen zu allen drei Bänden


Und nun bleibt mir nichts mehr, als euch allen viel Glück zu wünschen :-)




Rezension: "Was auch immer Liebe ist" von Helen Marie Rosenits

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Was auch immer Liebe ist: Liebesroman von [Rosenits, Helen Marie]

Inhalt:

Hannas Weg, wie alles begann. - Wie Hanna zu der Frau wurde, die schreibend ihr Leben aufarbeitete, um sich erst recht in einem Karussell des Schicksals wiederzufinden. - Über 50 Jahre des Werdens und der Suche nach dem, was man Liebe nennt.


Format: Taschenbuch


meine Meinung:


Vorab möchte ich mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken. Gelesen habe ich das Buch schon lange, aber aufgrund privater Turbulenzen habe ich es erst jetzt geschafft, die Rezi zu verfassen - liebe Helen, ich hoffe, du verzeihst mir ;-)

Es handelt sich bei diesem Buch um Teil 3 einer Trilogie:

Band 1: "Sind drei einer zuviel?" (Rezi klickst du hier

Band 2: "Liebe und andere Stolpersteine" (Rezi klickst du hier)

Im dritten Teil erfährt man nun von Hannahs Kindheit und Erwachsenenleben - und wer vorhat, alle drei Bücher zu lesen, dem würde ich sogar empfehlen, dieses Buch zuerst zu lesen, denn es erklärt sich hier vieles am Verhalten und am Charakter von Hanna zum aktuellen Zeitpunkt, als Hanna bereits um die 50 Jahre ist.

Die Geschichte ist teils sehr emotional, sie erzählt von Hannas nicht allzu leichter Kindheit, und langsam erfährt man und lernt zu verstehen, wie sie zu der Frau wird, die sie dann ist. Man hat das Gefühl, Hanna persönlich zu kennen, lebt, liebt und leidet mit ihr mit - und gerade das macht das Buch auch so lebensecht. Hier gibt es keine Beschönigungen, man erfährt das Leben, wie es tatsächlich ist - oft schön, aber oft genug auch traurig und in Bahnen verlaufend, die man nicht geplant hat und die man auch nicht beeinflussen kann.

Fazit: "Was auch immer Liebe ist" erzählt vom Leben Hannas von Kindheit an und ihrer Entwicklung zu einer Frau mit Narben, Ecken und Kanten, aber auch mit gewinnendem und liebenswerten Wesen. Ein einfühlsamer Schreibstil macht das Buch zu einem, das man gern liest und die Erzählung von Hannas Leben ist eine, die in einem nachwirkt und auch nachdenklich macht. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.



Bleibt dran, im kommenden Beitrag habe ich ein Gewinnspiel zum Buch für euch!


Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension: "Das Glück an Regentagen" von Marissa Stapley

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Das Glück an Regentagen von [Stapley, Marissa]

Inhalt:

Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?

Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St.-Lorenz-Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.

Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?


Format: Klappbroschur


meine Meinung:

Mir wurde das Buch vom Verlag als Leseexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke - meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Zum Zeitpunkt, als ich das Buch erhielt, waren schon viele Rezensionen online, und auch wenn ich diese niemals lese, bevor ich das Buch selbst nicht gelesen habe, fiel mir die ziemlich ausgewogene Mischung an verschiedenen Bewertungen auf - das hat mich  neugierig auf das Buch gemacht.

Die Geschichte verläuft in Gegenwart und Vergangenheit und wird aus der Sicht von Mae und Gabe und der von Maes Großeltern Lilly und George erzählt. Die Kapitel aus der vergangenen Zeit sind wichtig, um die Handlungen in der Jetztzeit zu verstehen, aber gerade anfangs haben mir der oftmalige Wechsel zwischen den Zeiten und auch viele verschiedene Namen ein wenig Probleme bereitet, erst nach etwa einem Drittel war ich so richtig im Buch angekommen. Auch die Handlung spielte sich dann großteils in der Gegenwart ab.

Der Schreibstil ist flüssig, und ich konnte das Buch rasch lesen. Die Stimmung im Buch ist melancholisch und traurig und zieht sich durch die gesamte Handlung. 

Die Charaktere fand ich zu wenig ausgearbeitet, manche Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, weil sie zu wenig erklärt waren. Dabei hätten gerade George und auch Gabe das Potential, richtig interessante Protagonisten zu sein. So blieben sie leider ein wenig flach.

Sehr gut gefielen mir die jeweiligen Kapitelüberschriften, mit Tipps, was man an Regentagen alles unternehmen kann, welche Maes Mutter an sie weitergegeben hat.

Den Epilog fand ich hier vollkommen unnötig, er trägt nicht mehr wirklich zur Handlung bei.

Fazit: "Das Glück an Regentagen" ist ein Roman über Fehler der Vergangenheit, die ans Licht kommen und eine Familie über Jahrzehnte belasten und verfolgen. Trotz flüssigem Schreibstil und leichter Lesbarkeit konnten mich die Charaktere nicht fesseln, da sie ein wenig zu flach blieben. Die melancholische Stimmung zog sich durch das ganze Buch, ich hätte gerne zwischendrin ein paar kleine Auflockerungen gehabt. Alles in allem ist es ein Buch, für das ich eine Leseempfehlung vergebe für alle, die gern tiefgründigere Bücher lesen - ich vergebe dafür schwache vier Sterne.